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Liebe Besucherin, lieber Besucher dieser Homepage,

Historia medicinae universae ist das Leitmotiv meiner Forschungstätigkeit. Ich verfolge einen systemischen Ansatz: Die Untersuchung der Geschichte einzelner medizinischer Berufsgruppen unter Einbeziehung der vielfältigen interdisziplinären Kontakte, Beziehungen, Prozesse und Netzwerke. Entsprechend begreife ich die Medizingeschichte als die Geschichte aller medizinischen Professionen und der von ihnen betreuten Patientinnen und Patienten. Mein Fokus liegt auf Hebammen- und Pflegebiographik im Nationalsozialismus.

Die Homepage stellt eine Einladung zum fachlichen Austausch dar. Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen.

Anja K. Peters


Crowdfunding: Buchprojekt zur “Reichshebammenführerin Nanna Conti”

Nanna Conti sicherte den deutschen und österreichischen Hebammen das Tätigkeitsmonopol auf die komplikationslose Geburt und dem westdeutschen Verband ein beträchtliches Vermögen. Sie steht aber auch für die Ausgrenzung missliebiger Hebammen, die Beteiligung an der Kolonisierung des Ostens, Rassismus und Antisemitismus. Was immer Nanna Conti 1933-1945 leistete, stand unter dem Zeichen des Hakenkreuzes. Ihre Biographie kann nur als die einer nationalsozialistischen Funktionärin gelesen werden.

Ich möchte meine bisher nur als PDF-Datei verfügbare Doktorarbeit über die Reichshebammenführerin Nanna Conti als Buch veröffentlichen. Als ehemalige FES-Stipendiatin und mit dem Gesamtprädikat summa cum laude kann ich in der Schriftenreihe der FES im LIT-Verlag veröffentlichen. Es bleibt aber ein Druckkostenanteil, den ich nicht alleine stemmen kann. Deshalb setze ich auf viele an Medizin-, Hebammen-, Frauen- und NS-Geschichte Interessierte, um diese Biographie als Buch veröffentlichen zu können.

weitere Informationen - und herzlichen Dank an alle bisherigen UnterstützerInnen!